Was hat Kunst mit Gerichtsbarkeit zu tun? Dies ist eine von vielen Fragen, mit denen sich Kaktus Münster e.V. auseinandersetzt. Antworten finden Sie auf der Vernissage des Kaktus Münster e.V. „Gerechtigkeit der Farben“ im Sozialgericht Münster. Im Diskurs um Recht, Unrecht und Gerechtigkeit präsentieren wir Ihnen Werke internationaler Künstlerinnen und Künstler wie José S. Ocón, Asli Akyüz, Klaus Freytag, Monika Schneider und Mariona Puigbaldoyra. Weiterlesen
Autor: J220886
Kakteen im Gefängnis
Der Autor und Mitglied im Deutschen Schriftstellerverband NRW Molla Demirel engagiert sich für Insassen der JVA.
In einem Gesprächsaustausch mit den Insassen wird Molla Demirel, begleitet vom Musiker David Heinrich auf seiner Geige, auch Gedichte vortragen über Themen wie Isolation, die innere Zerissenheit und Hoffnung.
Interkulturelle Schauplätze im Sozialamt
Das Sozialamt Münster. Ein Ort, an dem täglich Not leidende Menschen Hilfe suchen. Ein Ort, in dem Menschen, die sich in sozial schwierigen Situationen befinden, eine Anlaufstelle sehen. Und nun auch ein Ort, an dem Menschen nicht nur Unterstützung finden, sondern auch eine interkulturelle Teilhabe und den Reichtum von Vielfalt erleben können. Denn im Zeitraum vom 17. September bis 13. November 2015 werden Fotos ausgestellt, die die Arbeit des Kulturvereins Radio Kaktus Münster e.V. zeigen. Weiterlesen
NEIN zum Krieg, JA zum Frieden!
„Meine Geschwister, legt nieder
Die Waffen in euren Händen
Kinder sollen nicht sterben“
Molla Demirel
Kulturschaffende, Politiker, engagierte Münsteraner, Jugendliche und Studierende trafen sich in den Kulturräumen des Kaktus Münster e.V. um ein klares Zeichen gegen den Krieg zu setzen. Radio Kaktus Münster e.V., der diese Veranstaltung ins Leben rief, forderte, u.a. mit Jugendlichen und Studenten, ein friedliches Zusammenleben in Münster, Solidarität und ein Statement gegen Krieg. Denn auch in Münster würden sich Konflikte, die derzeit in der Türkei und Syrien austragen werden, hier in der Stadt in den verschiedenen Communities durch Hassparolen widerspiegeln. Weiterlesen
Soziales Leben – Soziale Arbeit
Erleben Sie drei Jahrzehnte des sozialen Lebens in Münster auf 5 Etagen des Sozialamtes Münster in der Hafenstraße 8, 48153 Münster am 17.09.2015 um 16 Uhr. Zur Ausstellung begrüßen der Oberbürgermeister Markus Lewe, die Leiterin des Sozialamtes und Gastgeberin Dagmar Arnkens-Homann und Vereinsvorsitzender des Kaktus Münster e.V. Dr. Michael J. Rainer.
Musikalisch werden die Fotoimpressionen begleitet von Georgios Baxivanakis auf seinem Akkordeon.
Die Ausstellung dauert bis zum 13.11.2015 und kann zu den Besuchszeiten des Sozialamtes besucht werden:
Montag, Dienstag 8 bis 16 Uhr
Mittwoch 8 bis 12 Uhr
Donnerstag 8 bis 18 Uhr
Freitag 8 bis 12 Uhr
Kaktus für Frieden!
Kaktus Münster e.V. steht für ein friedliches Zusammenleben aller Menschen.
Das Bewusstesein hierfür fängt früh an, in der Kita und in der Schule. Daher arbeiten wir so gerne mit zahlreichen super engagierten Kitas und Schulen zusammen z.B. im Rahmen unseres Projekts „Spielen – Gestern & Heute“ und freuen uns, mit Kindern gemeinsam ein Zeichen für Frieden zu setzen. Und was Groß und Klein über Frieden zu sagen haben, das erfahrt Ihr im nächsten Interkulturellen Magazin des Radio-Kaktus.
Spielzeugkulturen bewahren
Wilfried Stein, engagierter Bürger aus Münster, überreicht seine 50 Jahre alten Spielsachen den begeisterten Jugendlichen bei Kaktus Münster e.V.
Herzlichen Dank! Besichtigen kann man die Spielsachen im Verspoel 7-8 bei Kaktus Münster e.V.
Kaktus Münster e.V. sammelt fleissig weiter Spielzeug. Vielleicht habe Sie ja auch noch das ein oder andere, das Sie für die Ausstellungen spenden oder strukturell benachteiligten Kindern zugute kommen lassen möchten? Melden Sie sich gerne beim Kaktus-Team.
Spiel-Workshop
Kaktus Münster e.V. bietet einen Spiel-Workshop mit dem Ideenprovokateur Michael Kestin!
Spielen fördert die Kreativität. Alle Kinder sind kleine Entdecker und haben Ideen, wie neue Dinge entstehen können – wenn wir ihnen den Raum dafür geben. Wir laden Sie ein, gemeinsam mit Ihren Kindern auf Schatzsuche und Entdeckungsreise zu gehen. Die Spielwiese dazu inszenieren wir für Sie. Wir arbeiten mit Material, probieren, studieren, schauen was geht und was nicht, entwickeln gemeinsam Ideen und bauen kleine Prototypen. Dabei werden wir herausfinden, wie wir die entstandenen Objekte als Spielzeug gerne benutzen würden. Und vielleicht auch, wie wir das später umsetzen können. Wir bauen mit Fundstücken. Bringen Sie gerne kleine Gegenstände und Fundsachen mit. Die Eltern helfen ihren Kindern dabei, ihre Ideen in die Tat umzusetzen.
Voraussetzungen: Spass und Freude an der Sache
Mitbringen: Fundstücke, Neugier und Entdeckergeist
Ort: Kunstraum Kaktus Münster e.V., Verspoel 7-8, 48143 Münster
Zeit: Do. 16.07.15 um 14 – 17 Uhr
Für mehr Eindrücke: www.dreivierelf.de
Ein Königreich für ein Kinderherz!
Spielzeug Projekt „Spielen – Gestern & Heute“ von Kaktus Münster geht in die nächste Runde Neue Runde, neues Glück. Wer die Spielzeug Ausstellung von Kaktus Münster in der LWL-Bürgerhalle verpasst hat und wer wissen möchte, welche Puppen die Bürgermeisterin Vilhjalmsson früher ihr Eigen nannte, der bekommt nun eine weitere Gelegenheit dazu. Kaktus Münster e.V. lädt ab sofort alle Kindergärten und Schulen sowie alle Spielzeuginteressierten der Stadt zu sich nach Hause ein. In den Projekträumen des Vereins können Kinder zwischen 5 und 13 Jahren Spielzeug aus unterschiedlichen Ländern und Epochen bestaunen. Womit spielen Kinder in anderen Ländern, womit haben die eigenen Großeltern gespielt? Kaktus Münster weiß um die Fragen eines Kindes und liefert die passende Antwort: mit einem Puppenpärchen aus dem Osten der Türkei und einer betagten Puppendame aus den frühen Anfängen des zwanzigsten Jahrhunderts, um nur zwei der zahlreichen Exponate zu nennen. Bei allem Spaß kommt auch der Faktor Bildung nicht zu kurz. Die alte Puppendame hat zwei Weltkriege mit- und überlebt, Kindern in ihrer schwersten Stunde ein wenig Halt gegeben. Kurzum: Spielzeug erzählt Geschichten und Kaktus Münster erzählt sie weiter. Doch damit nicht genug. Kinder, die lieber gleich ihr eigenes Spielzeug entwerfen möchten, bietet Kaktus Münster eine Plattform dazu. Im Atelier für Puppen-, Schattenspiel-, Marionetten- und Miniaturbau bauen Kinder ihre Lieblingscharaktere nach. Das trainiert die Finger und fördert die Kreativität. Gemeinsam eine nachhaltige Spur für die nächste Generation hinterlassen, lautet das Credo des Vereins. Daher werden alle Besucher der Ausstellung um eine Spielzeugspende gebeten.
Noch einmal alle Informationen in der Übersicht:
• Spielzeugausstellung in den Projekträumen des Kaktus Münster e.V.
• Ausstellungseröffnung ab sofort
• Besichtigung an Wochentagen zwischen 10 und 16 Uhr sowie an Wochenenden nach Absprache
• Daneben finden weitere Workshops rund um das Thema Spielzeug statt: Kinder können u.a. ihr eigenes Spielzeug entwerfen
Mehr Infos: kaktus.ms@gmx.de , Tel: 666377
Spielzeug als Kulturgut
Getreu dem Credo „Spiel mit Kunst – Spielzeug als Kulturgut“ eröffnete Kaktus Münster eine Kunst- und Spielzeugausstellung in der LWL-Bürgerhalle im Rahmen des Projekts „Spielen – Gestern & Heute“. Pünktlich zum Startschuss füllte sich die Halle mit Schülern der Overbergschule, der Primusschule, der Geistschule und des Gymnasiums Paulinum. Die Trommelgruppe der Overbergschule um Dorothee Marx sorgte dann auch für den musikalischen Auftakt – mit einem rhythmischen Trommelwirbel, der bei Jung und Alt gleichsam Anklang fand.
Der Unterschied zu bisherigen Kaktus-Ausstellungen war das Zusammenspiel von Kinderspielzeug und Werken international renommierter Künstler wie Ali Eameri, Asli Akyüz, Ayse Öykü, Heinz Schössler und Evelyn Ocón. Die Gemeinsamkeit: Sowohl Kinderspielzeug als auch Kunst macht Unsichtbares sichtbar, so Molla Demirel, Geschäftsführer des Kaktus Münster e.V.
Wendela-Beate Vilhjamson, SPD-Bürgermeisterin, spendete ihre Spielzeuge aus frühester Kindheit. Im Rahmen der Eröffnungsfeier berichtete sie über ihre Erinnerungen an den Krieg und wie sie auf der Flucht in einem Güterzug nur eine Puppe mitnehmen konnte. Diese bewahre sie bis zum heutigen Tag auf. Die Erinnerung aus ihrer Kindheit verdeutliche, wie sich Spielsachen im Lauf der Zeit veränderten und wie wichtig die Ausstellung in Zeiten von Flüchtlingsdiskussionen und dem ständigen Aufzeigen von Unterschieden sei. Denn die Ausstellung zeige auf, was uns alle verbinde. Zudem erklärt Vilhjalmson: „Am Spielzeug und Spielverhalten lässt sich der Zustand einer Gesellschaft und ihre Verfassung ablesen.“
Auch die hochengagierte Münsteranerin Anne-Marie Zurloh spendete ihre Spielsachen. Besonders interessiert waren die Schüler an Ursula, einer Puppe aus dem Jahr 1910, die Frau Zurloh in die Hände der Ausstellung gab.
Die Gäste der Eröffnungsfeier nahmen sich ein Beispiel an diesen beiden Frauen und spendeten ebenfalls ihr Spielzeug. Die ausstellende Künstlerin Evelyn Ocón, spendete einen 63-jahre alten Teddybären, der nun die Ausstellung bereichert. Unter den Unterstützern der Ausstellung waren auch engagierte Bürger wie Jochen Köhnke, Joachim Sommer und Theo Knetzger.
Der Anfang ist gemacht. In Zukunft soll die Ausstellung einen dauerhaften Ort finden, an dem die Exponate besichtigt werden können. Die Kunst- und Spielzeugausstellung kann noch bis einschließlich 21. Mai 2015 in der LWL-Bürgerhalle, Freiherr-vom-Stein-Platz 1 in 48133 Münster besichtigt werden.